Nierenfistel
Aus eigener Erfahrung

Warum dieser Blog
Rubrik statische Inhalte

Am 10. Januar 2007 erfuhr ich nach einer prophylaktischenUntersuchung bei meinem Urologen, dass ich Darmkrebs habe. Ich fiel in ein tiefes Loch und wollte auf der Heimfahrt am liebten an die nächste Mauer fahren.

Da es aber nach Johannes Mario Simmel

nur eine Sünde gibt, und die ist: den Mut zu verlieren

stellte ich mich der Situation mit allen bevorstehenden Martyrien.  Durch Komplikationen bei der Operation im Freitaler Krankenhaus, musste mir im Krankenhaus Pirna eine Nierenfistel gesetzt werden. Ich war totunglücklich. Warum musste mir das noch zusätzlich passieren? Als ob ich durch den Darmkrebs nicht schon genug gestraft bin.

Mit einer Hand halten

Das größte Problem bei einer Nierenfistel ist die Unterbringung und Handhabung des Urinbeutels. Mit den damals vorhandenen Lösungen, die mir bekannt waren,  kam ich nicht klar. Diese erwiesen sich als für mich ungeeignet. Sie stellten keine optimale Lösung dar, sondern erforderten ständige Kontrolle und verunsicherten mich bei fast allen Tätigkeiten. Wäre es doch äußerst unangenehm (auch für eventuell anwesende Unbeteiligte), wenn ein Urinbeutel verrutscht oder gar ausläuft.  Zudem hatte ich kaum beide Hände frei und das Problem war für Außenstehende leicht wahrzunehmen.

Da ich mich als Imageberaterin unmöglich mit diesem Drainagesystem in der Öffentlichkeit bewegen konnte, suchte ich nach einer praktikableren Lösung.  Alle mir bekannten vorhandenen Lösungen versuchen das Problem zu verstecken - und genau dieser Versuch schränkt deren Handhabbarkeit stark ein.

oder im Tragebeutel

Und da kam mir die Idee - statt zu verstecken zu zeigen und geschickt zu kaschieren. So entwickelte ich eine Gürteltasche, welche über der Bekleidung getragen wird und da diese auch groß und deutlich warzunehmen ist, kaum noch wahrgenommen wird. Die Gürteltasche wird so zu einem modischen Accessoires, praktisch, bequem und “unauffällig”. Man hat wieder beide Hände frei, kann sich ohne Probleme in der Öffentlichkeit bewegen und wieder am gesellschaftlichen Leben teilnehmen.

Und selbstverständlich habe ich meine Idee auch gleich an mir getestet. Und dieser Test war ein voller Erfolg. So konnt ich mit dieser Gürteltasche sogar die Dresdner Semperoper besuchen, ohne dass es irgendwelche Probleme gab.

Ermutig durch meine Urologen im Krankenhaus Pirna, die von dieser Lösung überzeugt sind entwicklte ich dieses System weiter und lies mir diese beim Deutschen Patentamt als Gebrauchsmuster schützen.

Um anderen Betroffenen zu helfen, biete ich diese Gürteltasche zum Kauf an. Allerdings nicht “von der Stange” sondern individuell nach Wunsch angefertigt. Das nach Wunsch betrifft sowohl die Größe, das Material und auch das Design. so kann diese Tasche mit zusätzlichen Fächern (zum Beispiel für Handy) gefertigt werden. Die Lieferzeit beträgt ein bis zwei Werktage.

Bis unser Online-Shop fertiggestellt ist, bitte ich Sie bei Interesse um Ihren Anruf  (+49 35052 20530), Ihr Fax (+49 35052 20530) oder Ihre E-Mai (info@kaenguru-portal.de).

Weitere Informationen finden Sie im Kaenguru-Portal.


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