Nierenfistel
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Nierenfistel
Rubrik statische Inhalte

Nierenfistel (auch: Nephrostoma, v. nephros griech. νεφρός, „Niere“ und stoma griech. στὁμα „künstlich geschaffener Spalt“, „Mund“ oder „Öffnung“) bezeichnet eine künstlich angelegte Fistel durch das Nierenparenchym zur Harnableitung aus dem Nierenbecken mittels eines Katheters. Die entsprechende Operation heißt Nephrostomie.

Die Katheterspitze wird dabei in das Nierenbecken gelegt und geblockt, um ein Verrutschen zu vermeiden. Der Katheter muss im Regelfall alle vier bis sechs Wochen gewechselt werden. Das Verrutschen eines Katheters bedingt die sofortige Neuanlage.

Eine Nierenfistel wird erforderlich, wenn der Harnabfluss aus der Niere behindert ist. Man unterscheidet die offen chirurgisch und die minimalinvasiv angelegte, perkutane Fistel, bei der unter Ultraschall- oder Röntgenkontrolle das Nierenbecken punktiert und anschließend über einen Führungsdraht ein Katheter zur Harnableitung eingebracht wird.

Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Nierenfistel


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